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Es leuchtet sicher jedem ein, dass es wichtig ist zu wissen, wo Ihre Besucher herkommen, über welche Wege sie zu Ihnen kommen, welche Suchmaschinen sie benutzen, was sie auf Ihrer Seite tun und welche Suchbegriffe zu Ihnen führen. Es ist wichtig zu wissen, was für Betriebssysteme Ihre Besucher verwenden, welchen Browser und was für eine Bildschirmauflösung verwendet wird, damit Sie Ihre Webseite auf IHRE Besucher abstimmen können. Es ist ebenso wichtig zu wissen, wie lange ein Besucher auf ihrer Seite verweilt, wo er Ihre Seite verlässt und wo er danach hingeht.
Nur mit diesem Wissen sind Sie in der Lage, sich optimal auf Ihre Kunden und deren Bedürfnisse einzustellen. Da es sich um ein so außerordentlich wichtiges Metier handelt, hat sich hier wiederum eine ganze Industrie gebildet, die nur Daten sammelt und diese auswertet. Hier eine Übersicht: http://www.web-analytics.org/.
Man unterscheidet grundsätzlich drei verschiedene Arten von Web Analyse Techniken:
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Software zur Logfile Analyse. Das sind Programme, die die Logdateien, also das „Tagebuch“ des Webservers, direkt auswerten und auf dem selben Server betrieben werden wie die Webseite. Da die Daten ohnehin auf dem Server anfallen, ist es nur recht und billig, diese auch zur Webanalyse zu nutzen. Allerdings sind diese Informationen nur sehr ungenau, da der Webserver es beispielsweise nicht vermag, die User hinter einem Proxyserver zu unterscheiden oder zwischen menschlichen Besuchern und Spidern bzw. Bots, die für Suchmaschinen das Web durchforsten.
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JavaScripte, die in die Webseite eingebunden werden und Ihre Informationen an einen fremden Server schicken, auf dem die Auswertung stattfindet. Diese Variante eignet sich hervorragend für Webmaster, die sehr schnell und unkompliziert Statistiken benötigen und die technische Seite anderen überlassen wollen. Der Nachteil ist, dass Ihre Besucher JavaScript aktiviert haben müssen (was zum größten Teil der Fall ist), alle Informationen über Ihre Seite an einen fremden Server geschickt werden und Sie nicht wissen, wer diese Informationen außer Ihnen noch alles erhält, und dass es meistens Kosten verursacht, da der Dienstleister nicht für umsonst arbeitet.
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Cookies, die von einem Script in der Webseite auf dem Rechner des Besuchers gespeichert werden. Mit Cookies kann man am genauesten das Surfverhalten der Besucher nachvollziehen, allerdings muss der Besucher die Verwendung von Cookies auch gestatten, damit Sie Ihre Information auch erhalten können.
In den meisten Fällen werden Cookies mit JavaScripten zu Analyse kombiniert, so dass Sie mit der JavaScript Lösung am besten bedient sind. Für die JavaScripte gibt es unzählige Anbieter, die kostenlose bis sehr teure Produkte zur Verfügung stellen, die alle Ihre Vor- und Nachteile haben und sich stark im Funktionsumfang unterscheiden. Ich habe gute Erfahrungen mit http://www.etracker.de und http://cqcounter.com/ gemacht. Beide sind sehr günstig bzw. bieten (im Fall von cqCounter) eine kostenlose Versionen Ihrer Counterscripte, die sich durch Werbung finanziert. Beide sind sehr einfach in die eigene Webseite zu integrieren.
Der kostenlose Quasistandard zur Logfile Analyse war lange Zeit der Webalizer, der leider nicht mehr weiterentwickelt wird (http://www.webalizer.org/). Allerdings gibt es Erweiterungen von Patrick Frei, http://www.patrickfrei.ch/webalizer/ für den Webaziler, die ihn immer noch auf einen aktuellen Stand halten.
Wenn Sie viel mit Newslettern arbeiten, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Newsletterscript auch in der Lage ist, Statistiken über das Öffnen der Email und das Klicken der Links in der Email anzulegen. Die meisten kommerziellen Lösungen sind dazu fähig. Eine kostenloses Script mit sehr umfangreichen Statistikfunktionen ist die „Bronze Version“ von Newstroll: http://www.newstroll.de/. Wenn Sie Newsletter im HTML- Format verfassen, können Sie auch JavaScripte zur Webanalyse in Ihre Emails mit einbinden.
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