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Die Technik für eine Paysite

Um eine Paysite zu erstellen ist lediglich eine Mitgliederverwaltung notwendig, die Ihr Kunden automatisch abkassiert und nach erfolgter Bezahlung dem Kunden einen Login mit Passwort für den Mitgliedsbereich bereitstellt. Der Mitgliedsbereich ist in der Regel ein Verzeichnis auf Ihrem Webserver, in dem sich die zu schützenden, kostenpflichtigen Inhalte befinden. Hierfür gibt es zwei Varianten. Die Erste, aber selten eingesetzte Variante ist ein Script zu verwenden, was eine Anbindung an UNTERSCHIEDLICHE Bezahldienstleister ermöglicht. Das bekannteste und umfangreichste Script, was kaum Wünsche offen lässt ist aMember Pro (http://www.amember.com/), was in der kommenden Version 3.0 auch auf deutsch zur Verfügung stehen soll. Eine Alternative zu aMember Professionell ist ProfileManager Premium (http://www.interlogy.com/products/pmpre/index.html). Deutschsprachige Programme zur Mitgliederverwaltung, die auch eine Bezahlfunktion bieten, sind mir derzeit nicht bekannt.

Allerdings gibt es ja noch die Zweite Variante, die vom Bezahldienstleister selbst zur Verfügung gestellt wird. In diesem Fall sind Sie ausschließlich auf die Bezahlmöglichkeiten (Kreditkarte, Lastschrift etc.), die der Bezahlservice anbietet angewiesen. Einige Bezahlsystemanbieter wie Firstgate (http://www.clickandbuy.com/) oder Paypal (http://www.paypal.com/de/cgi-bin/webscr?cmd=_wp-standard-ref-impl4) bieten auch die Bezahlung für Abonnements an und offerieren eine Mitgliederverwaltung, die einen Login auf Ihrer Webseite für die neuen Kunden erstellt und diesen nach Ablauf der Frist auch wieder deaktiviert. Dieses Bezahlsystem ist eigentlich auch schon der Kern des Ganzen. Mache Bezahlsystemanbieter wie Verotel (http://www.verotel.com/index-de.html) installieren Ihnen das Script sogar kostenlos auf Ihrem Server, so das der Aufwand eine Paysite einzurichten wesentlich geringer ist als bei einem Webshop! Das Selbe gilt auch für den Betrieb. Im Idealfall haben Sie keinen Kontakt zum Kunden, da alles vollautomatisch vom Ihrem Script oder dem des Bezahldienstes erledigt wird.

Achtung: Sollte sich der Inhalt, den Sie Ihren Besuchern zur Verfügung stellen möchten nicht in einem oder mehreren Verzeichnissen befinden, sondern in einer Datenbank, können Sie die oben genannten Lösungen nicht ohne weiteres verwenden. In diesem Fall sind spezielle Scripte notwendig, die an Ihre Datenbank angepasst werden müssen. aMember Pro bietet Schnittstellen für viele gängige Anwendungen, wie Forendatenbanken oder Datenbanken von Content Management Systemen (hier eine Kompatibilitätsliste: http://www.amember.com/integration.php). Sollte Ihr System sich nicht darunter befinden, fragen Sie den Hersteller Ihrer Datenbank nach einer Lösung.

Zur Software, die Ihre Mitglieder verwaltet kommen die ein oder anderen Programme hinzu die den Mehrwert für Ihre Kunden ausmachen und der Inhalt den Sie im Mitgliedsbereich anbieten möchten. Sie können dort natürlich alles manuell austauschen und aktualisieren, aber für immer wiederkehrende Aufgaben bietet sich natürlich eine Automatisierung an. Was Sie benötigen, hängt ganz davon ab, was Sie vorhaben, bzw. anbieten möchten. Für einen Fotografen würde es sich z.B. lohnen, ein Script zu haben, was automatisch ansehnliche Vorschaubilder der Galerien erstellt, die in einem Ordner liegen. Für einen Musiker, der neue Vertriebswege für seine Musik sucht, könnte ich mir ein Weblog vorstellen, wo man chronologisch geordnet immer wieder neue Musikstücke runter laden, bewerten oder kommentieren kann. Um das weiter oben bereits erwähnte „Cross Marketing“ zu realisieren, könnte man in den Mitgliedsbereich auch einen Webshop für Merchandising Artikel integrieren. Ein Forum zum Meinungsaustausch für Mitglieder ist auch eine gute Idee zur Kundenbindung. All diese Sachen verlangen natürlich nach extra Software. Wer hier keine speziellen Lösungen benötigt, wird im Internet jede Menge bereits vorhandener Programme finden. Beispielsweise werden bei WebMart viele nützliche Scripts angeboten, die Sie kostenlos in Ihre Webseite integrieren können. Wer eine „All in One“ Lösung sucht, wird möglicherweise auch hier wieder mit einem beliebig erweiterbaren Content Management System ala Joomla! oder Typo3 glücklich.

 
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