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Man unterscheidet grundsätzlich drei verschiedene Hosting Varianten. Die erste und üblichste Variante kommt normalerweise bei kleineren Projekten zum Einsatz. Sie besteht darin, dass der Kunde lediglich den Webspace, also den Speicherplatz auf einem Webserver, bei einem Anbieter mietet und alle administrativen Aufgaben dem Betreiber des Servers überlässt. Das ist natürlich die einfachste und bequemste Variante, die in 95% aller Fälle auch ausreichen sollte, zumal der „Ottonormalkunde“ auch gar keine Erfahrungen mit dem Betrieb eines Servers hat.
Wenn Sie sich für die Nutzung von einfachem Webspace entscheiden, sollten Sie von kostenlosen Varianten absehen, da diese immer irgendwelchen Beschränkungen unterliegen. Bei Ihrem Webspace sollten einige hundert Megabyte Speicherplatz für Ihre Webseite mit einem Domainnamen inklusive sein. Sie sollten darauf achten, dass Sie eine Datenbank (meistens MySQL) mit PHP und Perl verwenden können, damit Sie auch in der Lage sind dynamische Webseiten zu betreiben. Vor ein paar Jahren war die Höhe des integrierten Datentransfervolumens ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des Webspace. Denn hierbei hat der Serverbetreiber (Provider) das meiste Geld verdient, wenn man den Traffic, der im Preis mit inbegriffen war, überschritten hatte. Heutzutage sollte das kein großes Problem mehr darstellen, da die Angebote für die meisten Ansprüche ausreichen sollten. Nur wenn Sie viele Multimediainhalte auf Ihrer Webseite anbieten möchten und sehr viele Besucher haben, sollten Sie auf Ihr Transfervolumen achten.
Das Transfervolumen, auch Traffic genannt (nicht zu verwechseln mit den Besuchern Ihrer Webseite s.o.) ist die Datenmenge, die vom Server verschickt wird.
Beispiel: Wenn ein Besucher auf Ihre Seite kommt, wird zuerst die Startseite mit allen Bildern an den Besucher gesendet. Diese Datenmenge wird als Transfervolumen bezeichnet. Je mehr Besucher Ihre Seite besuchen und je größer die Datenmengen auf Ihrer Webseite sind, die abgerufen werden, umso teurer wird es für den Provider, der diese Kosten an Sie als Kunde weiter gibt.
Damit Sie Ihre Daten auf den Webspace „hochladen“ können, muss der Provider Ihnen einen FTP-Zugang bereitstellen. So sind Sie in der Lage, Ihre Webseite auf Ihrem lokalem Rechner zu erstellen und können dann alles auf einmal oder nur einzelne Teile mit einem einfach zu bedienendem FTP-Programm online stellen. Ein guter FTP-Client (die Software zum hoch laden) ist z.B. http://www.smartftp.com/index.php?lang=de.
Achten Sie darauf, dass Sie in der Lage sind, ein Backup Ihre Datenbank anzulegen. Einige Provider bieten diese Funktion in der Administrationsoberfläche Ihres Webspace an. Falls es diese Option nicht gibt, sollte zumindest ein Programm wie phpMyAdmin (http://www.phpmyadmin.net/) zur Verfügung stehen, mit dem Sie eine Sicherung der Datenbank vornehmen können; am besten auf Ihrem eigenem Rechner!
Da Sie ja mit Ihrem Newslettern und Emails professionell auftreten möchten und den eigenen Domainnamen in der Emailadresse verwenden wollen (z.B.
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
), benötigen Sie ein POP3 bzw. IMAP Postfach von Ihrem Webspaceanbieter, was Ihre Emailadressen verwaltet. Achten Sie darauf, dass Ihr Anbieter den Emailverkehr über Ihr Postfach mit einem Spam- und Virenscanner gefiltert wird und unerwünschte Emails aussiebt. Die meisten Webspaceanbieter stellen eine Weboberfläche zur Verfügung, um Ihre Emails auch von fremden Rechnern abrufen zu können. Das kann auf Reisen oder im Urlaub sehr praktisch sein, wenn Sie Ihren Rechner nicht dabei haben und trotzdem Ihr Postfach kontrollieren möchten. Sollten Sie ständig unterwegs sein, kann ein Service wie http://www.mymailo.de/ sehr nützlich sein. Damit können Sie von überall aus mit einem Computer oder nur per Handy auf Ihre Emails, Ihre Termine, Kontakte, Notizen oder Ihre Internet Favoriten zugreifen.
Auf Ihrem lokalem Rechner ist es einfacher, die Emails mit einem Emailprogramm (auch Mail Client genannt) abzurufen und zu verfassen. Auf jedem Windows XP System steht dazu eine sehr gute Software namens Outlook Express zur Verfügung. Wenn Sie eine kostenlose Alternative suchen, kann ich Ihnen den Mozilla Thunderbird (http://www.thunderbird-mail.de/) sehr empfehlen.
Es gibt für fast alle Wünsche Webspaceanbieter, die sich spezialisiert haben und beispielsweise Webshops, Weblogs, diverse Content Management Systeme uvm. in ihren Hostingpaketen mit anbieten. Wenn Sie solch einen Anbieter nutzen, bei dem Sie alles in einem erhalten, können Sie sich viel Zeit und Konfigurationsarbeit sparen. Aber bedenken Sie, dass Sie immer auf diesen Anbieter angewiesen sein werden. Denn falls Sie später einmal beispielsweise einem umfangreicheren Webshop benötigen, den Ihr Provider nicht bietet, wird es sehr schwer werden zu wechseln und Ihre Daten aus dem alten Shop in den neuen zu übernehmen.
Sie können sich auf http://www.webhostlist.de/ einen guten Überblick über die derzeitige Marktlage verschaffen und den für Sie günstigsten Anbieter auswählen. Benötigen Sie einen Webshop, sind die Angebote von 1&1 (http://www.1und1.de/) sehr empfehlenswert. Benötigen Sie keine extra Software und suchen „nur“ einen guten Webspaceanbieter, ist Greatnet.de (http://www.greatnet.de/) eine hervorragende Wahl!
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